| Bürgerantrag Betreuungslücke |
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| Sonntag, den 11. April 2010 um 20:26 Uhr |
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An die Dezernentin Waltraut Bonekamp,  an den Vorsitzenden des AKJF Friedhelm Sohn, an die Vorsitzenden des Schulausschusses Frau Schnittger,  an die familienpolitischen Sprecher der Fraktionen der Stadt Dortmund im Kinder- und Jugendausschuss im Schulausschuss  an die Vertreter der freien Träger   Sehr geehrte Frau Bonekamp, sehr geehrter Herr Sohn, sehr geehrter Frau Schnittger, sehr geehrte Damen und Herren,   es gibt leider durch das neue KIBIZ Gesetz ein Problem in der Elternschaft der Kindergartenkinder in der Stadt Dortmund auf das wir Sie ganz dringend aufmerksam machen müssen und auch dringend Ihre Hilfe erwarten.   Betreuungslücke in den Kindergärten aufgrund späterer Sommerferien   Betreuungsverträge für Kindertagesstätten enden in der Regel zum 31. Juli, dem offiziellen Ende des Kindergartenjahres. Eltern, deren Kinder eingeschult werden, müssen die folgende Zeit zwischen dem 31. Juli und Schuljahresbeginn ggf. ohne ein den Kindern vertrautes Betreuungsangebot auskommen. Diese Betreuungslücke muss z.B. durch Einsatz von Urlaub überbrückt werden. Während in den letzten Jahren aufgrund der frühen Sommerferien und eines Schuljahresbeginns Anfang/Mitte August die Betreuungslücke zeitlich klein war, wird sich dies in den kommenden Jahren ändern. 2010 beginnt das Schuljahr am 27. August und 2011 sogar erst am 07. September. Dies bedeutet, dass Kindern beim Übergang von der Kita in die Grundschule das vertraute Betreuungsangebot nicht mehr zur Verfügung steht und bis Schuljahresbeginn eine Betreuungslücke von 4 bzw. 6 Wochen abgesichert werden muss. Erschwerend kommt hinzu, dass in den Sommerferien viele Kitas zumindest teilweise geschlossen sind. Es besteht die Gefahr, dass die Zeit der Betreuungslücke so lang wird, dass sie nicht einmal durch den gesamten Jahresurlaub der Eltern geschlossen werden kann. Auch das Ferienangebot einer OGS, wenn das Kind überhaupt an eine solche Schule geht, ist hier nicht gut gewählt. Oft sind die Ferienplätze der OGS voll und ein Kindergartenkind bekommt gar keinen Platz. Auch sollten 5 jährige Kinder, die Kinder werden zur Einschulung ja auch immer jünger, das Schulleben mit einer festen Größe, die des Klassenlehrers beginnen und nicht mit wechselndem Personal in einer Ferienbetreuung.      Vor diesem Hintergrund möchten viele berufstätige Eltern Ihre Kinder länger in der Kita lassen.  Der Stadtelternrat möchte die politischen Parteien und die Vertreter der freien Träger auf dieses Problem hinweisen und um schnelle Hilfe bitten, denn die nächste Einschulung ist nicht mehr fern. Welche Lösungsvorschläge hat die Stadt, um die in den kommenden Jahren entstehenden Betreuungslücken in einer Kind gerechten und familienfreundlichen Weise zu schließen??   Es wäre toll, wenn die Stadt Dortmund mit all Ihren verschiedenen Trägern im Kindergartenbereich, eine Lösung für uns Eltern finden könnte.  Dieses Problem wird schon von einigen Städten in NRW angegangen. In Köln wird gerade eine Bedarfsabfrage , bei der arbeitenden Elternschaft aller Einrichtungen vorgenommen.  Für Rückfragen stehen wir gerne Zur Verfügung Vielen Dank  Mit freundlichen Grüßen  Anke Bohlander Vorsitzende Stadtelternrat der Kindertagesstätten in Dortmund Enzianweg 20 44289 Dortmund Tel. 0231-4969602 Handy. 0162-1006780                                                            Werner Volmer Vorsitzender der Grundschuleltern                                                                                                                          Dortmund,den 2.3.10 |

