| Pressemitteilung |
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| Mittwoch, den 18. August 2010 um 08:25 Uhr |
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LER KiTa NRW e.V. Landeselternrat für Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen e. V. Pressemitteilung „Mit großer Ernsthaftigkeit und elterlichem Sachverstand“ Landeselternrat KiTa NRW begrüßt Initiative zur vorzeitigen KIBIZ Revision Als „einen Weg in die richtige Richtung“ bezeichnet der Vorsitzende des Landeselternrates KiTa NRW, Andreas Blanke, die sofortige Revision des 2008 eingeführten Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) auf den Weg zu bringen. Wie bekannt, wurde die neue Landesregierung noch vor der Sommerpause durch den Landtag aufgefordert, unverzüglich eine Grundrevision einzuleiten, da zahlreiche Unzulänglichkeiten seit Einführung des Gesetzes festgestellt wurden und u.a. auch von der Landeselternvertretung immer wieder kritisiert wurden. Erforderliche gesetzliche Änderungen sollen dann bereits zum Kindergartenjahr 2011 / 2012 wirksam werden. „Wir begrüßen die Initiative des Ministeriums, zeitnah auch mit uns in den Dialog einzutreten“ so Blanke weiter. Man plane nach Auskunft der Landeselternvertretung insgesamt fünf Regionalveranstaltungen, bei denen alle relevanten und betroffenen Verbände beteiligt werden sollen. In der Vergangenheit wurde, z.B. auch im Gesetzgebungsverfahren rund um das KiBiz, auf eine Mitwirkung von Eltern offensichtlich bewusst verzichtet, „obwohl wir diese Mitbestimmung als Betroffene immer wieder eingefordert haben“ der Vorsitzende. In kleineren Gesprächsrunden soll es ausreichend Gelegenheit geben, so Blanke, einzelne Themenschwerpunkte zu erörtern. Erfahrungen und Kreativität sollen im Mittelpunkt dieser Veranstaltungen stehen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und sollen die Grundlage für die erforderlichen Änderungen im Kinderbildungsgesetz bilden. „Wir werden die Veranstaltung mit großer Ernsthaftigkeit und elterlichem Sachverstand begleiten“ so Anke Bohlander, die als Vorsitzende des Dortmunder Stadtelternrates die Koordination der verschiedenen Stadtelternräte in NRW für die Landeselternvertretung übernommen hat. Neben den kommunalen Belangen sollen auch die landesweiten Schwerpunkte der frühkindlichen Bildung aus Elternsicht vorgetragen werden. „Leider sorgt das KiBiz momentan nicht dafür, dass Kommunen, Gemeinden und Träger eine gesetzlich vorgeschriebene Elternmitbestimmung vor Ort sicherstellen müssen“ so Bohlander. „Daher begrüßen wir die Beteiligung auf regionaler Ebene sehr. Sie zeigt uns, dass die Elternschaft in NRW wieder ernst und wahr genommen wird“. Als Landeselternrat werde man natürlich bei allen Veranstaltungen auch die Kernforderungen des Verbandes zur Sprache bringen. Dazu gehört u.a. die generell zu verbessernde Finanzierung im Elementarbereich, den zügigen Ausbau der nötigen U3 Plätze, einen höheren Personalschlüssel in den Gruppen und die gesetzlich festgeschriebene Elternmitbestimmung mit einer „durchgewählten“ Elternvertretung auf Einrichtungsebene, auf kommunaler Ebene und auf Landesebene, sowie die Berufung des Landeselternrates in den „Ständigen Arbeitskreis“ (STAK) des Ministeriums. Auch das Thema der Elternbeitragsfreiheit bleibt für Blanke und Bohlander auf der Tagesordnung. Man wisse natürlich, dass solche Entscheidungen auch immer der Haushaltslage geschuldet seien. Ein erster, richtiger Schritt sei aber die angestrebte Beitragsfreiheit für das dritte Kita-Jahr. „Ohne Abstriche“ so Blanke setzt sich der Landeselternrat aber für einen „generellen kostenlosen Besuch der KITA ein“. Die ungleichen Elternbeiträge zwischen vermeintlich reichen und Städten mit Nothaushalten, müsse allerdings sofort beseitigt werden. Hier sieht man die Erhöhung der Landeszuschüsse als dringend gegeben an, um die Chancengleichheit im frühkindlichen Bereich vor Ort sicherzustellen. , soAnsprechpartner: Andreas Blanke c/o Landeselternrat Kindertageseinrichtungen in NRW e.V. Kolberger Str.27, 46149 Oberhausen Telefon: 0151-58863068 EMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |

